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Behandlungsverfahren

Die Behandlungsverfahren sind wissenschaftlich anerkannt und sozialrechtlich zugelassen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Stundenumfang, damit auch Dauer der Therapie, in der Breite der behandelten Themen, in der Intensität sowie im Ausmaß der Vertiefung der seelischen Zusammenhänge. Dementsprechend haben die Interventionen des Therapeuten auch andere Schwerpunkte und Akzente. Kriterien für die Entscheidung sind Art und Umfang der Problemlage sowie Ziele der Therapie. Gleich ist bei allen Behandlungsverfahren die annehmende und auf ein analytisches Verstehen ausgerichtete Haltung des Therapeuten.

Grundsätzlich gilt, dass im Rahmen der unterschiedlichen Therapieformen die individuellen Anliegen und Probleme des Patienten im Zentrum stehen und der Therapeut individuell darauf eingeht. Jede Therapie hat ihre individuelle Form und Geschichte und ist einzigartig, so wie jeder Mensch einzigartig und individuell ist.

Kurzzeitherapie
Die Kurzzeittherapie hat einen Umfang von 25 Sitzungen, i.d.R. bei einer Sitzung/Woche, so dass sie sich über ca. ein ¾ Jahr erstreckt. Sie kann eine Unterstützung in einer Krisensituation sein und/oder eine Bearbeitung eines bestimmten Problemfeldes beinhalten. Dabei kann sie mit Überwindung der Krise und einer Klärung eines bestimmten inneren Konflikts ihren Abschluß finden. Der Patient hat neue Möglichkeiten gefunden, seine Problemlage zu verstehen und zu lösen.

Die Kurzzeittherapie dient auch dazu, die Chancen und die Notwendigkeit einer vertiefenden Bearbeitung von inneren Konflikten auszuloten. Dies kann dann zu einer weiterführenden und vertiefenden therapeutischen Bearbeitung im Rahmen einer der beiden unten genannten Behandlungsverfahren führen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Diese Therapieform umfaßt bis zu 80 Sitzungen bei i.d.R. einer Sitzung/Woche, sie kann also bis zu 2 Jahren dauern. Es werden bestimmte, vorher verabredete Konfliktfelder durchgearbeitet. Dies ermöglicht dem Patienten, eine neue Sichtweise auf seine Probleme zu gewinnen und sowohl sicherer als auch konstruktiver mit sich umzugehen.

Analytische Psychotherapie
In der analytischen Psychotherapie werden die Erlebens- und Verhaltensmuster sehr umfassend durchgearbeitet mit dem Ziel, tiefgreifende Blockierungen zu überwinden und die Persönlichkeit strukturell weiterzuentwickeln. Sie stärkt den Patienten darin, die Selbstbestimmung über sein Leben, die häufig stark beeinträchtigt ist, wiederzugewinnen. Durch eine Frequenz von zwei oder drei Sitzungen/Woche erfolgt eine Intensivierung der Therapie. Eine analytische Psychotherapie umfaßt i.d.R. zwei bis vier Jahre (160 bis 300 Sitzungen).